Die Geschichte des KENDO

Die Geschichte des KENDO ist sehr alt.
Nach dem Ende des Bürgerkriegs (um 1603), isolierte das entstehende Tokugawa Shogunat das japanische Kaiserreich für 250 Jahre. Kriege oder bewaffnete Auseinandersetzungen wurden damit überflüssig.
So hatten die einzelnen traditionellen Schwertschulen (ryu) die Möglichkeit, ihre ganz persönlichen Kampfstile weiterzuentwickeln und zu perfektionieren.
Zum Training wurden Boken und Shinai benutzt, die allerdings je nach Schule verschieden gestaltet waren. Um Verletzungen beim Training auszuschliessen, entschlossen sich um 1750 einige Schwertmeister, eine Rüstung einzuführen. da es etliche Samurai gab, die die Rüstung als unrealistisch ablehnten, gab es auch weiterhin die Möglichkeit eines „harten Training“ . Nach dem Fall des Shogunats 1868 wurde die Fechtkunst vorübergehend unpopulär, da man sich nach westlichen Gepflogenheiten orientierte.
 Erst 1895 erkannte man, dass KENDO ethische und erzieherische Werte besitzt und die neue Regierung entschloss sich, durch eine Generalisierung diese Fechtkunst in den Sportunterricht der höheren Schulen einzuführen.
Nach der Niederlage Japans im II. Weltkrieg wurde KENDO 1951 international und offiziell als Sport deklariert und erfuhr eine weitere Standardisierung, die bis heute gültig ist.